Güterverkehr Bremsanlage Zurück Güterverkehr 123456789101112131415161718192021222324252627282930313233343536373839404142 1 / 42 Was ist der „Einschaltdruck“ bei Druckluft-Bremsanlagen? A) Der Einschaltdruck des Druckreglers bestimmt den Zeitpunkt zum Lösen des Federspeichers. B) Bei Erreichen des Einschaltdruckes wird der Lufttrockner durch den Regenerationsbehälter wieder getrocknet. C) Der Einschaltdruck ist der Druck, bei dem der Druckregler abschaltet, um die Anlage vor Überdruck zu schützen. D) Der Einschaltdruck ist der Druck, bei dem der Druckregler einschaltet, um die Bremsanlage wieder mit Druckluft zu befüllen. 2 / 42 Welche Aufgaben hat die Feststellbremse? A) den Fahrer beim Anfahren unterstützen B) die Betriebsbremse entlasten C) die Bremswirkung gleichmäßig auf alle Räder verteilen D) das Fahrzeug gegen Wegrollen sichern E) den Bremsdruck feststellen 3 / 42 Was geschieht in technischer Hinsicht bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe, wenn die Motorbremse vom Fahrer betätigt wird? A) Eine Klappe im Auspuffkrümmer wird geschlossen, der Einspritzvorgang im Motor wird nicht verändert. B) Eine Klappe im Auspuffkrümmer wird geschlossen und das Einspritzsystem auf Nullförderung gestellt. C) Die Nockenwelle wird soweit verdreht, dass der Ansaugtakt den Arbeitstakt im Motor überlagert. D) Der Einspritzpunkt wird um 180 Grad verschoben. 4 / 42 Bei einer Notbremsung dürfen die Räder beim Fahrzeug nicht blockieren. Deshalb hat das Fahrzeug ein Assistenz-System. Wie heißt das Assistenz-System? A) Bremsassistenz-System B) Blockierverhinderungs-System C) Spurhalteassistenz-System D) Reifendruckkontroll-System 5 / 42 Welches Bauteil produziert die Druckluft in pneumatischen Bremsanlagen? A) der Lufttrockner B) der Druckregler C) das Vierkreis-Schutzventil D) der Kompressor (Luftpresser) 6 / 42 Ihr Fahrzeug hat eine Druckluftbremse. Welche 2 Bauteile in der Druckluftanlage schützen vor Einfrieren? A) Mehrkreisschutzventil B) Kompressor (Luftpresser) C) Lufttrockner D) Luftbehälter E) Entwässerungsventil 7 / 42 Bremsen: Sie fahren ein Fahrzeug mit Schaltgetriebe. Die Betriebsbremse ist defekt. Wie verhalten Sie sich richtig? A) durch Einsatz des Retarders und Zurückschalten die Geschwindigkeit reduzieren B) Sofern vorhanden, versuche ich, das Fahrzeug in einer Notfallspur zum Stehen zu bringen. C) den Rückwärtsgang einlegen D) vorsichtig weiterfahren und sofort Notfallkräfte anfordern E) Fahrpedal nur leicht betätigen, um die Motorbremse zu nutzen. 8 / 42 Ab welchem zulässigen Gesamtgewicht müssen Lkw und Sattelzugmaschinen eine Dauerbremse haben? A) mehr als 9 t B) mehr als 12 t C) mehr als 7,5 t D) mehr als 3,5 t 9 / 42 Was ist eine Dauerbremsanlage? A) Eine Bremsanlage, welche die Betriebsbremse ersetzt. B) eine verschleißfreie Bremse zur Entlastung der Betriebsbremse C) ein Retarder D) eine im Fahrzeug eingebaute Bremsanlage, die automatisch immer aktiv ist E) eine Bremsanlage, die man dauernd betätigen muss 10 / 42 Bremsen: Sie befahren eine Gefällstrecke. Welche Aufgaben hat hier die Dauerbremsanlage? A) ein Überbremsen des Anhängers verhindern B) das Fahrzeug im Notfall bis zum Stillstand abbremsen C) eine Überhitzung der Betriebsbremse verhindern D) höhere Geschwindigkeiten im Fahrbetrieb ermöglichen E) auf langen Gefällstrecken die Geschwindigkeit gleich halten oder verringern 11 / 42 Wie nennt man die beim Bremsen auftretende Gewichtsverlagerung an den Achsen? A) dynamische Achslastverlagerung B) Überladung C) beim Bremsen findet keine Gewichtsverlagerung an den Achsen statt D) Dauerbelastung 12 / 42 Die Kühlwassertemperatur steigt. Was kann der Grund sein? A) Das Fahrzeug hat Ladung und fährt lange Zeit mit schleifender Fahrkupplung. B) Bei Fahrten bergab im Anhängerbetrieb wird zu viel Kraftstoff eingespritzt. C) Dauerhafte Benutzung des hydrodynamischen Retarders bei niedriger Motordrehzahl. D) Falsch eingestellte ALB. 13 / 42 Bremsen: Ihr Fahrzeug hat einen hydrodynamischen Retarder. Welche Aussage zur Benutzung des Retarders ist richtig? A) Wenn man den Betätigungshebel loslässt, geht der Retarder automatisch wieder in die Nullstellung zurück. B) Die Motordrehzahl darf nicht zu niedrig sein. C) Die Benutzung dieses Retarders erhöht den Bremsbelag-Verschleiß. D) Dieser Retarder wirkt ausschließlich auf die Vorderachse. 14 / 42 Was bewirkt der Lufttrockner im System der Bremsanlage? A) Der Lufttrockner hilft gegen Bremsen-Fading im Schiebebetrieb. B) Der Lufttrockner bringt kalte, getrocknete Luft an die Radbremse und kühlt diese. C) Der Lufttrockner hilft bei der automatischen Reinigung der Bremstrommeln. D) Der Lufttrockner entzieht der Luft Feuchtigkeit. 15 / 42 Ihr Fahrzeug ist mit einer Druckluftbremse ausgerüstet. Welche Aggregate am Fahrzeug stellen die Versorgung und Speicherung der Druckluft sicher? A) Federspeicherbremszylinder B) Kompressor C) Trittplattenbremsventil D) Druckluftbehälter E) Mehrkreisschutzventil 16 / 42 Bremsen: Sie fahren einen mit Druckluft gebremsten Lastzug. Welche Aufgabe hat die Kontrollstellung der Feststellbremse? A) Man kann die Funktion des ABS im Anhängerbetrieb kontrollieren und überwachen. B) Man kann die Funktion der Feststellbremse im Anhänger überprüfen (z.B. bei der Abfahrtskontrolle). C) Man kann prüfen, ob die Feststellbremse des Zugfahrzeuges allein den Lastzug im Gefälle halten kann. D) Man kann prüfen, ob der Luftpresser richtig arbeitet. 17 / 42 Welche Radbremsen haben LKW, Anhänger und Busse? A) Trommelbremse B) Scheibenbremse C) Backenbremse D) Felgenbremse E) Schleifbandbremse 18 / 42 Wie ändert sich die Belastung der Hinterachse beim Bremsen? A) Sie wird entlastet. B) Vorderachse und Hinterachse werden gleich belastet. C) Sie wird belastet. D) Es gibt keine Änderung hinsichtlich der Belastung. 19 / 42 Wie nennt man die beim Bremsen an den Achsen auftretende Gewichtsverlagerung? A) dynamische Achslastverlagerung B) Dauerbelastung C) Überladung D) Es gibt beim Bremsen keine Gewichtsverlagerung an den Achsen. 20 / 42 Wann wird die Dauerbremse benutzt? A) auf langen, steilen Gefällstrecken B) beim Stop-and-Go-Verkehr C) beim Befahren von Steigungen D) bei schlechten Fahrbahnverhältnissen oder kritischen Witterungsverhältnissen (z. B. Schnee, Wasserglätte) 21 / 42 Sie fahren ein Kraftfahrzeug mit ABV (Antiblockierverhinderer) auf einer glatten Fahrbahn. Wie bremsen Sie mit ABV am besten? A) mit halber Kraft B) gleichzeitig mit der Betriebsbremse und mit der Feststellbremse C) mit voller Kraft D) vorsichtig 22 / 42 Was kann mit der Druckverlustprüfung (Druckabfall bei Vollbremsung) überprüft werden? A) Man prüft, ob der Druckregler funktioniert. B) Man prüft, ob das Mehrkreisschutzventil funktioniert. C) Man prüft, ob der Lufttrockner funktioniert. D) Man prüft den Abfall des Drucks im Vorratsbehälter 23 / 42 Sicherheit: Welche Aussage zum Elektronischen Stabilitätsprogramm (ESP) ist richtig? A) ESP verringert die Lenkkräfte bei voll beladenem Fahrzeug. B) ESP kann die Traktion der Antriebsräder erhöhen. C) ESP erhöht die Sicherheit bei Kurvenfahrten. D) Fahrzeuge mit ESP haben bei Nässe einen viel kürzeren Bremsweg. 24 / 42 Wie ändert sich die Belastung der Vorderachse beim Bremsen? A) Es gibt keine Änderung hinsichtlich der Belastung. B) Sie wird belastet. C) Vorderachse und Hinterachse werden gleich belastet. D) Sie wird entlastet. 25 / 42 Welche Aussage zur Dauerbremse stimmt? A) Die Dauerbremse bremst den Anhänger ab, damit der Zug gestreckt bleibt. B) Die Dauerbremse ist eine Feststellbremse. C) Die Dauerbremse schont die Betriebsbremse. D) Die Dauerbremse ist eine Hilfsbremsanlage für die Feststellbremse. 26 / 42 Sie betätigen das Entwässerungsventil eines Druckluft-Vorratsbehälters an der Bremsanlage. Wie erkennen Sie, dass der Lufttrockner defekt ist? A) Andauernde Signaltöne in kurzen Intervallen B) Flüssigkeit tritt beim Betätigen des Entwässerungsventils aus. C) Austritt von sehr heißer Luft D) starker Luftaustritt am Überdruckventil 27 / 42 automatischer Antiblockierverhinderer (ABV): Welche Aussage ist richtig? A) Nutzfahrzeuge haben kein ABV B) ABV lässt das Lenken beim Bremsen in kritischen Fahrzuständen zu. C) Das ABV funktioniert nur, wenn die Fahrbahn nass ist. D) Mit einem ABV kann man bergab und in Kurven schneller fahren. 28 / 42 Elektronisch Geregeltes Bremssystem (EBS): Welche Aussagen sind richtig? A) Bei langen Autobahnfahrten braucht man kein EBS-System. Man braucht nur für schwieriges Gelände ein EBS-System, weil das Fahrzeug mit EBS-System nicht rutscht. B) Mit dem EBS-System wird der Bremsvorgang komplett elektronisch gesteuert und überwacht. C) Wenn das Fahrzeug ein EBS-System hat, dann kann der Fahrer sehen, an welchem Rad die Bremsbeläge verschlissen sind und neu gemacht werden müssen. D) Ein LKW mit Ladung kann mit einem EBS-System schneller fahren, weil er besser bremsen kann. E) Mit einem EBS-System kann man besser bremsen und das Fahrzeug bleibt beim Bremsen stabiler. 29 / 42 Die Betriebsbremse wird sehr lange ohne Unterbrechung benutzt. Welche Schwierigkeiten können auftreten? A) Nachlassen der Bremswirkung durch Fading B) Überhitzung und Ausfall der Bremsanlage C) Abnutzung der Bremsscheiben durch übermäßige Bildung von Kondenswasser D) Dampfblasenbildung im Vorratsbehälter und Öffnen des Überdruckventils E) Druckluftabfall durch übermäßige Erwärmung der Bremsanlage 30 / 42 Wie nennt man die beim Bremsen an den Achsen auftretende Gewichtsverlagerung? A) Dauerbelastung B) dynamische Achslastverlagerung C) Überladung D) Bremsfading 31 / 42 Warum brauchen Federspeicher eine zusätzliche Löse-Einrichtung? A) als Ersatz für Unterlegkeile B) damit der Federspeicher entleert werden kann C) um Schwertransporte durchführen zu können D) um das Fahrzeug abschleppfähig zu machen, wenn die Druckluft ausfällt 32 / 42 Welche technische Bremseinrichtung ist keine Dauerbremse? A) die Magnetpulver-Trommelbremse B) eine Kombination aus Auspuffklappenbremse und Wirbelstrombremse (Retarder). C) die Wirbelstrom-Bremse (Retarder) D) die Auspuffklappen-Bremse 33 / 42 Sie kontrollieren Ihr Fahrzeug vor der Abfahrt. Bei der Bremsprobe merken Sie, dass der Druckverlust größer als 0,7 bar ist. Welche Ursachen sind möglich? A) Der Lastzug ist falsch beladen. B) Der Kompressor hat eine zu niedrige Leistung. C) Bremsleitungen oder Bremsschläuche sind defekt. D) Der Druckluftvorrat in den Druckluftbehältern ist zu niedrig, weil Kondenswasser in den Druckluftbehältern ist. E) Der ALB-Regler am Anhänger ist falsch eingestellt. 34 / 42 Ihr Fahrzeug hat eine elektronische Fahrdynamikregelung (ESP). Was kann in kritischen Situationen passieren? A) Wenn das ESP-System technisch gut funktioniert, dann bleibt das Fahrzeug auch bei schlechten Wetterverhältnissen immer zuverlässig stabil. B) Bei schlechten Wetterverhältnissen kann das ESP-System nicht immer richtig auf einzelne Räder einwirken. C) Ein Fahrer kann sich immer darauf verlassen, dass ein technisch einwandfrei funktionierendes ESP-System die Stabilität des Fahrzeuges gewährleistet. D) Wenn die Räder bei Glatteis die Haftreibung auf der Fahrbahn verlieren, ist die Wirkung eines ESP-Systems stark eingeschränkt. E) Bei trockener Straße hat ein ESP-System keine Wirkung. 35 / 42 Manche Nutzfahrzeuge haben wassergekühlte Retarder zur Unterstützung der Bremsanlage. Welche Aussage ist richtig? A) Retarder sind laut. Man darf die Retarder deshalb nachts nicht in geschlossenen Ortschaften benutzen. B) Beim Benutzen von Retardern verschleißt der Bremsbelag schneller. C) Die Motordrehzahl muss hoch genug sein, sonst sind die Förderleistung der Kühlmittelpumpe und die Lüfterdrehzahl zu klein. D) Wenn die Kühlwassertemperatur steigt, wirkt der Retarder besser. 36 / 42 Während der Abfahrtskontrolle stellen Sie bei der Bremsprobe einen Druckverlust von mehr als 0,7 bar fest. Was könnte für den erhöhten Druckverlust verantwortlich sein? A) zu hohe Leistung des Kompressors/Luftpressers B) undichte Kupplungsköpfe der Bremsleitungen C) defekte Radbremszylinder D) zu geringe Leistung des Kompressors/Luftpressers E) falsche Einstellung des ALB-Reglers am Anhänger 37 / 42 Was ist eine „Dauerbremse“? A) Trommelbremse B) Scheibenbremse C) Retarder D) Feststellbremse 38 / 42 Sie fahren mit einem Anhänger ohne Ladung. Bei einer Vollbremsung bricht Ihr Anhänger seitlich aus. Welche technischen Ursachen kann das Ausbrechen haben? A) Die lastabhängige Bremse des Anhängers ist falsch eingestellt. B) Die Schlauchverbindungen zum Anhänger sind vertauscht. C) Ein Radbremszylinder beim Anhänger ist ausgefallen. D) Das Zugfahrzeug ist einseitig beladen. E) Die Reifen des Zugfahrzeuges sind stark abgenutzt. 39 / 42 Beim Betätigen der Betriebsbremsanlage gibt es einen hörbaren Druckluftverlust. Welche Maßnahme ist richtig? A) Anhalten. Ein Weiterfahren ohne Prüfung des Druckluftverlustes ist verboten. B) Weiterfahren. Bei modernen Fahrzeugen mit Vierkreis-Schutzventilen ist eine Weiterfahrt problemlos möglich. C) Wenn sich die Vorratsanzeige nicht verändert, kann man weiterfahren. D) Weiterfahren. Die Leistung des Kompressors ist ausreichend. Man kann problemlos weiterfahren. 40 / 42 Wie können Sie die Wirkung der Motorbremse erhöhen? A) Sie stellen den Geschwindigkeitsbegrenzer auf eine niedrigere Geschwindigkeit. B) Sie schalten in einen höheren Gang. C) Sie schalten in einen niedrigeren Gang. D) Sie nutzen eine vorhandene Differentialsperre 41 / 42 Das Feststellbremsventil hat eine Kontrollstellung. Was können Sie mit der Kontrollstellung überprüfen? Mit der Kontrollstellung überprüft man … A) ob die ALB-Anlage noch funktioniert. B) ob der Membranzylinder dicht ist. C) ob die Feststellbremse vom Motorwagen den gesamten Lastzug an einem Gefälle halten kann, auch wenn die Anhängerbremse gelöst ist. D) wie das Vierkreisschutzventil funktioniert. 42 / 42 Ab welchem zulässigen Gesamtgewicht (zGG) müssen Lastkraftwagen und Sattelzugmaschinen eine verschleißfreie Dauerbremse haben? über (Angabe in Tonnen, t): Prüfen 0% Test neu starten