Personenverkehr / Personenverkehr Zurück Personenverkehr 1234567891011121314151617181920212223242526272829303132333435363738394041424344454647484950 1 / 50 Welche Reihenfolge dieser Grundsätze hat im Personenverkehr Vorrang und sollte damit Maßstab für Ihr Verhalten als Fahrer sein? A) 1. Wirtschaftlichkeit – 2. Sicherheit – 3. Pünktlichkeit B) 1. Wirtschaftlichkeit – 2. Pünktlichkeit – 3. Sicherheit C) 1. Pünktlichkeit – 2. Wirtschaftlichkeit – 3. Sicherheit D) . Sicherheit – 2. Pünktlichkeit – 3. Wirtschaftlichkeit 2 / 50 Sicherheit: In einem Kraftomnibus (KOM) darf kein Gepäck im Durchgang stehen. Wer ist dafür verantwortlich? A) der Fahrer B) der Fahrgast, der Gepäck mitgebracht hat C) alle Fahrgäste D) der Hersteller des KOM 3 / 50 Manche Busunternehmen arbeiten mit Reiseveranstaltern zusammen. Was ist der Vorteil? A) Der Reiseveranstalter führt bei wenigen Fahrgästen die Beförderung selbst durch. B) Der Reiseveranstalter übernimmt die gesamte Haftung. C) Das Busunternehmen kann sich auf die Beförderungsleistung konzentrieren. D) Der Reiseveranstalter stellt Ersatzfahrer, wenn nicht genug Fahrer da sind. 4 / 50 Reisebusse sind nach ihrer Ausstattung mit Sternen gekennzeichnet. Wie viele Sterne gibt es höchstens (nach RAL-Gütezeichen)? A) 4 Sterne B) 3 Sterne C) 5 Sterne D) 6 Sterne 5 / 50 Sie fahren im Linienverkehr. An der nächsten Haltestelle möchte eine junge Frau mit Kinderwagen einsteigen. Wie verhalten Sie sich richtig? A) Die Frau muss allein in der Lage sein, einzusteigen, ich brauche nichts tun. B) Sie sagen der Frau über das Bordmikrofon, dass sie schnell einsteigen soll. Sie wollen eine Verspätung verhindern. C) Sie sichern die Kasse und bieten der Frau Ihre Hilfe an. D) Sie bestimmen einen Fahrgast, dass er der Frau beim Einstieg helfen soll. 6 / 50 Welche zusätzlichen Aufgaben hat der Fahrer bei der Beförderung von Behinderten? A) nur Hilfestellung beim Einsteigen, weil erfahrungsgemäß der Ausstieg allein erfolgen kann B) Hilfestellung beim Ein- und Aussteigen, ggf. mehrfaches Ausrufen der Haltestellen C) keine Hilfestellungen erforderlich, weil Behinderte immer in Begleitung unterwegs sind D) vor der Abfahrt prüfen, ob gehbehinderte Fahrgäste einen Sitzplatz haben E) den Rollstuhl immer im Gepäckraum verstauen 7 / 50 Ein Bus hat die Einstufung „First Class“ mit 4 Sternen. Was gibt es erst bei dieser Einstufung? A) Ausrüstung mit Fußstützen B) Musikanlage C) zusätzliches Begleitpersonal D) Gepäckmitnahme 8 / 50 Sie fahren einen Linienbus. Müssen Sie vor dem Anfahren aus einer Haltestelle prüfen, ob behinderte Fahrgäste einen Sitzplatz haben? A) Der Fahrer muss sich immer vor Fahrtbeginn davon überzeugen, dass die Fahrgäste sitzen oder einen festen Halt haben. B) Die Pflicht zur Prüfung betrifft nur die ausgeschilderten Behindertenplätze. C) Ja, aber nur wenn der Behinderte einen Betreuer und einen Schwerbehindertenausweis hat. D) Ja, aber nur wenn die Behinderung für den Fahrer beim Zustieg eindeutig zu sehen ist. 9 / 50 In Ihrem Linienbus beginnen 2 Fahrgäste einen heftigen Streit. Sie prügeln sich. Wie verhalten Sie sich richtig? A) Sie halten ruckartig an; dadurch beruhigt sich die Lage schon. B) Sie fahren ruhig weiter. Solange die anderen Fahrgäste nicht belästigt werden, geht Sie der Streit nichts an. C) Sie bitten andere Fahrgäste über Bord-Lautsprecher, den Streit zu beenden. D) Sie halten sofort an, rufen die Polizei und versuchen, die Streitenden zu beruhigen. 10 / 50 Sie kommen mit Ihrem Fernlinienbus an einem Busbahnhof an. Der Abwassertank der Bordtoilette ist voll. Wie verhalten Sie sich in dieser Situation richtig? A) Ich leere den Tank an einer Entsorgungsstation auf dem Busbahnhof. Dann haben die Fahrgäste bei der nächsten Fahrt eine geleerte Toilette. B) Ich leere den Tank nicht. Das ist die Aufgabe des Reinigungspersonals. C) Ich leere den Tank in einen Gully auf dem Busbahnhof. Dann haben die Fahrgäste bei der nächsten Fahrt eine geleerte Toilette. D) Ich leere den Tank nicht. Aber auf der nächsten Fahrt muss ich jede halbe Stunde auf einem Parkplatz halten, damit die Fahrgäste zur Toilette gehen können. 11 / 50 Busfahrer repräsentieren ihr Unternehmen. Die Fahrer sollen zu einem positiven Unternehmens-Image beitragen. Welche Aussage ist richtig? A) Ein Fahrer kann nichts zum Image des Unternehmens beitragen, weildie Fahrgäste den Fahrer nicht beachten. B) Als Fahrer ignoriert man die Fahrgäste am besten und fährt den Busso gut man kann. Das ist professionell. Mehr kann man von einemBusfahrer nicht erwarten. C) Ungepfl egte Kleidung und unhöfl iches Verhalten eines Fahrershaben keinen Einfl uss auf das Unternehmens-Image. D) Ordentliche Dienstkleidung, ein gepfl egtes Äußeres und höfl ichesBenehmen sind gut für ein positives Unternehmens-Image. 12 / 50 Ein blinder Fahrgast betritt vorne den Linienbus. Wie verhält sich ein Fahrer hier fahrgastorientiert? A) fragen, ob der Fahrgast Hilfe möchte B) Fahrgast nicht ansprechen, um ihn nicht zu benachteiligen C) gar nichts sagen; erstmal abwarten, ob ein Wunsch geäußert wird D) darauf hinweisen, dass blinde Fahrgäste nicht befördert werdendürfen E) nach dem Wunschsitzplatz fragen 13 / 50 Busfahrer im Linienverkehr müssen mit Konfliktsituationen rechnen. In welchen Situationen ist die Gefahr eines Streites mit Fahrgästen am größten? A) bei oder nach Betriebsstörungen B) beim Verkauf von Fahrausweisen C) bei Leerfahrten D) beim Versuch, einen Streit unter Fahrgästen zu schlichten E) beim pünktlichen Abfahren von der Haltestelle 14 / 50 Der Fernbus-Linienverkehr darf keine Beförderungsleistungen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) erbringen, weil… A) das bestehende ÖPNV-Angebot vor dem Fernbusangebot geschütz werden soll. B) der ÖPNV viel preiswerter als der Fernbus ist. C) beim Fernbus beliebige Ausstiegshaltestellen entlang der Strecke erlaubt sind. D) Fernbusse haben keine Fahrkartenentwerter. 15 / 50 Ein betrunkener Fahrgast beschimpft Sie und will ins Lenkrad greifen. Wie verhalten Sie sich richtig? A) Sie machen nichts, weil Sie alles im Griff haben. Man kann Sie nichtbeleidigen. B) Sie halten an geeigneter Stelle an und schicken den Mann aus demBus. Außerdem rufen Sie die Polizei. C) Sie machen eine Notbremsung. Sie schicken den Mann mitten aufder Strecke aus dem Bus. D) Sie schimpfen zurück und kümmern sich nicht weiter um den Mann. 16 / 50 Ein Fahrgast hat eine Tasche im Bus vergessen (Fundstück). Sie finden die Tasche am Ende der Fahrt. Was machen Sie mit dem Fundstück? A) ins Gepäcknetz legen, damit es der Fahrgast bei der nächsten Fahrt findet B) an der Fundstelle liegen lassen C) unverzüglich zu der Stelle im Betrieb bringen, die Fundstücke sammelt D) bei Gelegenheit zum Fundamt oder zur Polizei bringen 17 / 50 Bei einer Rückreise zurück nach Deutschland stellen Sie fest, dass sich ein „blinder Passagier“ in einem der Gepäckfächer Ihres Busses versteckt hat. Wie verhalten Sie sich in dieser Situation richtig? A) Ich melde dies der Polizei, da ich mich sonst selbst strafbar machen würde. B) Ich erwarte zunächst einmal die Bezahlung des Fahrpreises; alles andere ist mir egal. C) Ich tue so, als hätte ich nichts bemerkt. D) Ich schreibe mir vorsorglich die Personalien auf und setze den Mann an einer Raststätte ab. 18 / 50 Was kennzeichnet das Verkehrsangebot „Rufbus“? A) Der Fahrgast muss seinen Wunsch, z. B. Ausstieg an der nächsten Haltestelle, dem Fahrer zurufen. B) Der Bus verkehrt nur, wenn ein Fahrgast den Fahrwunsch vorher z. B. per Telefon angemeldet hat. C) Der Fahrgast muss an der Haltestelle seinen Fahrwunsch durch Rufen oder Winken kenntlich machen (vergleichbar Taxi). D) Der Bus verkehrt nach dem Zufallsprinzip aufgrund schwacher Nachfrage (R.U.F. = Randomly Used Frequenting). 19 / 50 Ein Kunde beschwert sich bei Ihnen. Er hat mehrmals im Unternehmen angerufen, aber er hat niemand erreicht. Wie reagieren Sie dienstleistungsorientiert? A) Sie sagen, dass Sie nur der Fahrer sind und über das Büro nichts wissen. B) Sie antworten dem Kunden: "Und was kann ich dafür?" C) Sie entschuldigen sich und bitten um eine Visitenkarte des Kunden. Sie sagen ihm, dass das Büro nun ihn anrufen wird. D) Sie sagen dem Kunden, dass oft niemand im Büro ist. Er soll morgen noch einmal anrufen. 20 / 50 Ein Fahrer befördert behinderte Menschen. Welche zusätzlichen Aufgaben hat der Fahrer? A) Hilfestellung beim Ein- und Aussteigen, immer 50% Nachlass auf das Beförderungsentgelt B) nur Hilfestellung beim Einsteigen, weil der Ausstieg meist allein erfolgen kann C) keine Hilfestellungen erforderlich, weil Behinderte immer eine Begleitung haben D) Hilfestellung beim Ein- und Aussteigen, ggf. Haltestellen mehrfach ansagen 21 / 50 Sie fahren nachts mit einem Linienbus in einer Stadt. Vier angetrunkene junge Männer steigen ein, die sich aggressiv verhalten. Welche Vorsichtsmaßnahme ist richtig? A) Sie warnen die Männer zweimal, danach nehmen Sie ihnen die Fahrkarten weg. B) Sie schicken sie zur Sicherheit gleich aus dem Bus. C) Sie informieren die Leitstelle und beobachten die Männer im Innenspiegel. D) Ich bin stärker als diese Leute und sage es ihnen auch. 22 / 50 Ein Fahrgast in Ihrem Bus schlägt einen anderen Fahrgast. Wie verhalten Sie sich jetzt richtig? A) Sie gehen dazwischen, auch wenn Sie nicht so stark sind wie derTäter. B) Sie fahren weiter. Andere Fahrgäste werden schon dazwischengehen. C) Sie alarmieren die Polizei oder die Leitstelle. D) Sie machen nichts und hoff en, dass der Täter von alleine aufhört. 23 / 50 Ein Fahrgast mit Behinderung betritt mit Begleitperson vorne denLinienbus. Welches Verhalten oder welche Art der Ansprache können hilfreich sein? A) immer Unterstützung anbieten – danach abwarten (nichtaufdrängen) B) nur den Begleiter ansprechen, nicht den Fahrgast mit Behinderung C) gar nicht fragen, sondern sofort helfen und einen Sitzplatz zuweisen D) möglichst gar nicht sprechen E) zuerst den Fahrgast mit Behinderung direkt ansprechen, nicht denBegleiter 24 / 50 Welche Aufgabe hat die staatliche Stelle, die für den ÖPNV zuständig ist (Aufgabenträger)? A) Bußgeld-Kataloge erstellen B) sicherstellen, dass es genug ÖPNV-Angebote für die Bevölkerung gibt C) die Busfahrer kontrollieren D) die Busfahrer in den Schichtdienst einteilen. 25 / 50 Ein Fehlverhalten des Fahrers kann zu einem Rechtsstreit führen. Welche Konsequenz kann dies neben den unmittelbaren Folgen für das Ansehen des Unternehmens haben? A) Ein Rechtsstreit ist so normal, dass er außerhalb des Gerichts niemanden interessiert. B) Ein Rechtsstreit führt zu Kosten, die das Unternehmen von der Steuer absetzen kann. Das ist ein Vorteil. C) Ein Rechtsstreit ist eine gute Werbung: Neue Kunden werden auf das Unternehmen aufmerksam. D) Ein Rechtsstreit kann dem guten Ruf des Unternehmens schaden. Das Unternehmen kann Kunden verlieren. 26 / 50 Einer Ihrer Fahrgäste im Reiseverkehr verschmutzt aus Versehen den Sitz. Es ist nur eine leichte Verschmutzung. Man kann es gut wieder sauber machen. Wie verhalten Sie sich jetzt richtig? A) Sie bitten den Fahrgast, den Sitz sauber zu machen. B) Sie fordern den Fahrgast freundlich und bestimmt auf, den Bus zu verlassen. C) Sie sprechen den Fahrgast höflich an und versuchen, die Verschmutzung bald zu reinigen. D) Sie sprechen den Fahrgast an und fragen ihn nach seiner Haftpflicht-Versicherung. 27 / 50 Sie haben einen Auftrag erledigt. Der Kunde war mit Ihrer Leistung sehr zufrieden. Er fragt nach weiteren Leistungsangeboten. Wie verhalten Sie sich dienstleistungsorientiert? A) Sie erläutern dem Kunden das Leistungsangebot Ihres Betriebes und hinterlassen ihm für Rückfragen die Telefonnummer des Kundenbüros. B) Sie antworten lieber nicht, weil Sie das Leistungsangebot nicht kennen und Ihnen das unangenehm ist. C) Sie kennen das Leistungsangebot Ihres Betriebes zwar nicht so gut, geben dem Kunden aber trotzdem möglicherweise nicht ganz zutreffende Hinweise, um ihn nicht zu verärgern. D) Sie antworten: Tut mir leid, ich bin nur der Fahrer und kenne unsere Leistungsangebote nicht gut. 28 / 50 Sie fahren einen Bus im ÖPNV-Linienverkehr. Ein offensichtlich ortsfremder Kunde fragt nach einer Fahrkarte zum Kunstmuseum. Es gibt diese Fahrkarten: – Einzelfahrschein: 2,45 € – Tageskarte: 5,95 € – 4er-Karte: 9,40 € Wie verhalten Sie sich kundenorientiert? A) Sie verkaufen dem Kunden ohne Rückfrage eine Tageskarte. Der Kunde kann die Karte nach dem Museum weiter nutzen. B) Sie fragen den Kunden, ob er einen Einzelfahrschein oder eine 4er-Karte möchte. Mit der 4er- Karte kann er an einem anderen Tag nochmal ins Museum fahren. C) Sie sagen dem Kunden, wieviel die einzelne Fahrt kostet und verkaufen ihm einen Einzelfahrschein. Der Kunde hat keine anderen Wünsche genannt. D) Sie nennen dem Kunden alle 3 Fahrkarten-Möglichkeiten. Dann kann er selbst entscheiden. 29 / 50 Sie fahren im Schülerverkehr und bekommen mit, wie sich hinten im Bus Schüler heftig streiten. Wie verhalten Sie sich jetzt richtig? A) Anhalten, bei Bedarf nach hinten gehen und versuchen, den Streit zu schlichten. B) Den Schüler ermitteln, der den Streit angefangen hat, und von ihm ein erhöhtes Beförderungsentgelt verlangen. C) Eine Ansage über die Sprechanlage machen und die streitenden Schüler ermahnen. D) Sofort anhalten und die streitenden Schüler aus dem Bus weisen. E) Sofort eine Gefahrbremsung machen, da die Sicherheit der übrigen Schüler gefährdet ist. 30 / 50 Ihr Unternehmen möchte einen positiven Eindruck in der Öffentlichkeit machen. Welche Eigenschaften des Fahrers sind dafür wichtig? A) sicheres Auftreten, sachkundige Beratung B) Ungeduld, ordentliche Kleidung C) Sprachgewandtheit, Nachlässigkeit D) Ungeduld, Nachlässigkeit 31 / 50 Welche Verhaltensweisen sind beim Verlassen von Haltestellenbuchten richtig? A) Fahrtrichtungsanzeiger (Blinker) setzen B) Warten, bis alle Fahrgäste einen Sitzplatz haben. C) Fahrgäste auf die Anschnallpflicht hinweisen D) nachfolgenden Verkehr beachten E) Wenn die Türen geschlossen sind, sofort zügig losfahren. Auf nachfolgenden Verkehr muss nicht geachtet werden, da Busse Vorfahrt haben. 32 / 50 Was müssen Sie im Linienbusverkehr dabeihaben und dem Fahrgast zeigen, wenn der Fahrgast danach fragt? A) Zulassungsbescheinigung Teil II B) Prüfbuch C) Fahrpläne D) Genehmigungsurkunde 33 / 50 Sie fahren einen Omnibus im Linienverkehr. Eine betrunkene Person wirft eine Bierflasche auf den Boden. Die Flasche zerbricht. Wie verhalten Sie sich richtig? A) Ich beachte den Vorfall nicht. B) Ich sage dem Betrunkenen, dass er an der nächsten Haltestelle aussteigen muss. Sonst sind die anderen Fahrgäste gefährdet. C) Ich mache eine Vollbremsung. Dann informiere ich die Zentrale und warte auf weitere Anweisungen. D) Ich bitte den Fahrgast, während der Fahrt die Scherben aufzusammeln. 34 / 50 Die Beförderung von Personen im Fernbuslinienverkehr zwischen zwei Haltestellen, deren Abstand nicht mehr als 50 km beträgt, ist unzulässig. Aus welchem Grund wurde diese Regelung geschaff en? A) Haltestellen auf so kurzen Distanzen würden die schnelleReisegeschwindigkeit der Fernbusse gefährden. B) Um Anschlüsse an andere Fernbuslinien zu gewährleisten C) Der ICE-Fernverkehr der Deutschen Bahn soll geschützt werden. D) Das bestehende Angebot des Öff entlichen Personennahverkehrs sollgeschützt werden. 35 / 50 In Ihrem Bus ist es zu einem Taschendiebstahl gekommen. Alle Fahrgäste sind noch im Bus. Wie verhalten Sie sich jetzt richtig? A) Ich halte den Bus an und durchsuche alle Fahrgäste. B) Ich bitte die Fahrgäste, den Dieb zu suchen. C) Ich kümmere mich nicht weiter darum. Die Leute müssen selbst auf ihre Sachen aufpassen. D) Ich rufe über Funk die Leitstelle und die Polizei. 36 / 50 In einem Linienbus sind alle Sitzplätze besetzt. An einer Haltestelle steigt ein Schwerbehinderter beim Fahrer ein. Der Fahrer kann die Behinderung sofort sehen. Was sollte der Fahrer tun? A) Nichts, denn die Fahrgäste sind selbst für ihre Belange zuständig. B) Der Fahrer hat nichts zu veranlassen, weil es dem Schwerbehinderten freisteht, für die Freigabe des für ihn bestimmten Sitzes zu sorgen. C) Der Fahrer hat nötigenfalls dafür zu sorgen, dass der dafür bestimmte Sitzplatz dem Schwerbehinderten freigemacht wird. D) Nichts. Wenn der Schwerbehinderte eingestiegen ist, muss der Fahrer ihn nicht mehr beachten. 37 / 50 Sie wollen als Busfahrer im Busreiseverkehr Getränke verkaufen. Welche Aussage zum Getränkeverkauf ist richtig? A) Getränke kann der Fahrer während der Pause auf dem Rastplatz verkaufen. B) Der Fahrer muss in Deutschland ein Gewerbe anmelden, wenn er Getränke auf eigene Rechnung verkauft. C) Es ist verboten, den Fahrgästen auf der Reise Getränke zu verkaufen. D) Es ist verboten, den Fahrgästen alkoholische Getränke anzubieten. 38 / 50 Ihr Arbeitgeber betreibt eine Fernbuslinie in Deutschland mit einer eigenen Genehmigung. Ihre Firma ist somit… A) ein Linienbetreiber im Fernbus-Gelegenheitsverkehr. B) ein Konzessionär (Lizenzinhaber) einer Fernbuslinie. C) ein Fernbus-Reiseveranstalter. D) ein Subunternehmer. 39 / 50 Sie fahren einen Linienbus. Alle Sitzplätze sind von Schülern besetzt. An einer Haltestelle steigt eine hochschwangere Frau ein. Die Schüler geben keinen Sitzplatz frei, obwohl die Frau darum bittet. Wie verhalten Sie sich richtig? A) Ich sage den Schülern, sie sollen sich zu zweit einen Sitzplatz teilen. Dann wird ein Platz für die Frau frei. B) Ich sorge dafür, dass die Frau einen geeigneten Sitzplatz bekommt. C) Ich mache nichts. Für werdende Mütter gibt es keinen besonderen Sitzplatz. D) Ich fordere die Frau auf, sie soll sich gut festhalten. 40 / 50 Ein Fahrer befördert Menschen mit Behinderungen. Welche zusätzlichen Aufgaben hat der Fahrer? A) Hilfestellung beim Ein- und Aussteigen, ggf. Haltestellen mehrfachansagen B) Hilfestellung beim Ein- und Aussteigen, immer 50% Nachlass auf dasBeförderungsentgelt C) nur Hilfestellung beim Einsteigen, weil der Ausstieg meist alleinerfolgen kann D) keine Hilfestellungen erforderlich, weil Behinderte immer eineBegleitung haben 41 / 50 Linienverkehr: Nach BOKraft und Personenbeförderungs-Gesetz sind Sie verpflichtet, Personen zu befördern. In welchem Fall dürfen Sie sich weigern, eine Person zu befördern? A) wenn Sie sehr verspätet sind und daher deshalb Haltestellen auslassen wollen B) wenn Ihnen der Fahrgast völlig unsympathisch ist C) wenn alle Sitzplätze im Linienbus belegt sind und nur noch Stehplätze frei sind D) wenn der Fahrgast keinen gültigen Fahrausweis hat 42 / 50 Arbeitgeber achten immer mehr auf die Persönlichkeit ihrer Fahrer. Welche Eigenschaft ist besonders wichtig? A) Bereitschaft zur Unterordnung B) Verhandlungsgeschick C) Körperkraft D) Verlässlichkeit und Genauigkeit 43 / 50 Ein Fahrgast mit Behinderung betritt mit Begleitperson vorne denLinienbus. Welches Verhalten oder welche Art der Ansprache können hilfreich sein? A) zuerst den Fahrgast mit Behinderung direkt ansprechen, nicht denBegleiter B) nur den Begleiter ansprechen, nicht den Fahrgast mit Behinderung C) Blickkontakt mit dem Fahrgast mit Behinderung vermeiden D) möglichst gar nicht sprechen E) immer Unterstützung anbieten – danach abwarten (nichtaufdrängen) 44 / 50 Was dürfen Fahrgäste im Linienverkehr? A) Sie dürfen den Fahrer während der Fahrt nach einer Haltestelle fragen. B) Sie dürfen in ein Fahrzeug einsteigen, das der Fahrer als „besetzt" bezeichnet. C) Sie dürfen sich während der Fahrt mit dem Fahrer unterhalten. D) Sie dürfen während der Fahrt die Türen selbst öffnen. 45 / 50 Sie fahren im Linienverkehr. An der nächsten Haltestelle steht eine alte und gebrechliche Person. Sie schaut sich Hilfe suchend um. Wie verhalten Sie sich richtig? A) Sie sagen einem Fahrgast, dass er der Person beim Einstieg helfen soll. B) Die Person wird den Einstieg in den Bus alleine schaffen. Sie ist auch alleine zur Haltestelle gekommen. C) Sie sagen der Person über das Bordmikrofon, dass sie schnell einsteigen soll. Sie wollen eine Verspätung verhindern. D) Sie helfen der Person beim Einsteigen. 46 / 50 Welches Dokument müssen Fahrer im Linienbusverkehr dem Fahrgast zeigen, wenn der Fahrgast danach fragt? A) Prüfbuch B) Vorschriften über Beförderungsentgelte C) Genehmigungsurkunde D) Zulassungsbescheinigung Teil II 47 / 50 Welchen Vorteil bietet der Fernlinienbus aus Sicht eines Rollstuhlfahrers? A) Im Gegensatz zur Bahn bestehen häufi g umsteige- und barrierefreieVerbindungen. B) Die Fernbusanbieter stellen Begleit- und Betreuungspersonalkostenfrei zur Verfügung. C) Betreuung von Tür zu Tür wird gewährleistet. D) Da Rollstuhlplätze nicht vorgesehen sind, besteht stattdessenAnspruch auf kostenlose Taxibeförderung bei Voranmeldung. 48 / 50 Welche Verhaltensweisen beim Einfahren in Haltestellenbuchten sind richtig? A) zügig einfahren, um Verspätungen zu vermeiden B) Vorsichtig an die Haltestelle heranfahren C) Fahrgäste, die aussteigen wollen, bereits beim Annähern auffordern, die Sitzplätze freizugeben, um Verspätungen zu vermeiden D) so nah wie möglich an die Bordsteinkante heranfahren E) immer mit Warnblinkanlage einfahren 49 / 50 Als Busfahrer im Linienverkehr wird Ihr Verhalten von den Fahrgästen genau beobachtet. Womit würden Sie als Fahrer einen schlechten Eindruck hinterlassen? A) Einhaltung des Fahrplans und Erreichen von Anschlüssen B) aggressives und rücksichtsloses Fahren bei Verspätung C) kompetente Auskünfte bei Fragen zum Umsteigen D) rücksichtsvolle Fahrweise trotz Verspätung E) Haltestellen bei starker Verspätung nicht mehr bedienen 50 / 50 Busunternehmen stehen untereinander im Wettbewerb um Liniengenehmigungen. Ein Fahrer kann mit seinem Verhalten dazu beitragen, dass sein Unternehmen wettbewerbsfähig ist. Was darf ein Fahrer dabei nicht tun? A) Durch Kraftstoff sparende Fahrweise die Fahrzeugbetriebskosten senken. B) Vorschläge für eine bessere Linienplanung machen. C) Auf seine Gesundheit achten und so die eigenen Fehlzeiten senken. D) Die Ruhezeiten nicht einhalten und so mehr Einsatztage leisten. 0% Test neu starten