P – Test – Prüfung 1 Zurück Personenverkehr 12345678910111213141516171819202122232425262728293031323334353637383940414243444546474849505152535455 1 / 55 Sie fahren mit einem Anhänger ohne Ladung. Bei einer Vollbremsung bricht Ihr Anhänger seitlich aus. Welche technischen Ursachen kann das Ausbrechen haben? A) Die lastabhängige Bremse des Anhängers ist falsch eingestellt. B) Das Zugfahrzeug ist einseitig beladen. C) Die Reifen des Zugfahrzeuges sind stark abgenutzt. D) Ein Radbremszylinder beim Anhänger ist ausgefallen. 2 / 55 Welche Radbremsen haben LKW, Anhänger und Busse? A) Trommelbremse B) Felgenbremse C) Schleifbandbremse D) Scheibenbremse E) Backenbremse 3 / 55 Bremsen: Ihr Fahrzeug hat einen hydrodynamischen Retarder. Welche Aussage zur Benutzung des Retarders ist richtig? A) Die Benutzung dieses Retarders erhöht den Bremsbelag-Verschleiß. B) Die Motordrehzahl darf nicht zu niedrig sein. C) Dieser Retarder wirkt ausschließlich auf die Vorderachse. D) Wenn man den Betätigungshebel loslässt, geht der Retarder automatisch wieder in die Nullstellung zurück. 4 / 55 Die Betriebsbremse wird sehr lange ohne Unterbrechung benutzt. Welche Schwierigkeiten können auftreten? A) Überhitzung und Ausfall der Bremsanlage B) Dampfblasenbildung im Vorratsbehälter und Öffnen des Überdruckventils C) Nachlassen der Bremswirkung durch Fading D) Abnutzung der Bremsscheiben durch übermäßige Bildung von Kondenswasser E) Druckluftabfall durch übermäßige Erwärmung der Bremsanlage 5 / 55 Was ist eine Dauerbremsanlage? A) eine Bremsanlage, die man dauernd betätigen muss B) eine im Fahrzeug eingebaute Bremsanlage, die automatisch immer aktiv ist C) ein Retarder D) eine verschleißfreie Bremse zur Entlastung der Betriebsbremse E) Eine Bremsanlage, welche die Betriebsbremse ersetzt. 6 / 55 Wie arbeitet eine elektronische Dieselregelung (EDC) in Nutzfahrzeugen? A) Sie steuert die Betankung in automatischen Betankungsanlagen. B) Sie steuert durch Auswertung von Sensordaten die Dieseleinspritzung. C) Sie erkennt defekte Kraftstoffleitungen und schützt so vor Kraftstoffverlust. D) Bei Fahrzeugen mit 2 Tanks steuert sie die Förderung des Kraftstoffes in den Haupttank. 7 / 55 Was versteht man unter dem elastischen Bereich eines Motors? A) der Leerlaufbereich des Motors B) alle Bauteile aus Kunststoff C) der Drehzahlbereich zwischen maximalem Drehmoment und maximaler Leistung D) der Bereich mit den niedrigsten Motorschwingungen 8 / 55 Aus welcher Darstellung kann der Fahrer Rückschlüsse auf den Kraftstoffverbrauch in Abhängigkeit von der Motordrehzahl entnehmen? A) aus dem Traglastdiagramm B) aus der spezifischen Verbrauchskurve C) aus der Drehmomentkurve D) aus der Leistungskurve 9 / 55 Sie arbeiten abwechselnd in Tages- und Nachtschichten. Welche Folgen kann der häufige Wechsel für Sie haben? A) Sie werden nicht so schnell müde. B) Sie können Schlafstörungen bekommen. C) Der Körper passt sich in den meisten Fällen vollständig an. D) Sie fühlen sich deutlich leistungsfähiger. 10 / 55 Warum sind Ballaststoffe bei der täglichen Ernährung gut? A) Ballaststoffe wirken beruhigend. B) Ballaststoffe liefern viel Energie. C) Ballaststoffe steigern das Sättigungsgefühl. D) Ballaststoffe fördern die Durchblutung. 11 / 55 Ab wie viel Promille spricht man von relativer Fahruntüchtigkeit? ab ___ Promille Prüfen 12 / 55 Sie kommen an eine Unfallstelle. Der Unfall ist gerade passiert. In den Fahrzeugen sehen Sie verletzte Personen. Wie verhalten Sie sich jetzt richtig? A) Anhalten und die Einsatzkräfte informieren. Das Absichern der Unfallstelle ist Aufgabe der Ordnungsdienste. Bis die Einsatzkräfte da sind, kann man sich um die Verletzten kümmern. B) Anhalten und die Warnblinkanlage einschalten. Wenn notwendig, die Unfallstelle mit Warndreieck und Blinkleuchte absichern. Dann Erste Hilfe bei den Verletzten leisten. C) Zuerst Erste Hilfe bei den Verletzten leisten. Wenn die Verletzten versorgt sind, die Unfallstelle absichern. Die Absicherung der Unfallstelle kommt immer erst an 2. Stelle. D) Das Fahrzeug so abstellen, dass keiner mehr in die Straße fahren kann. So kann man die Unfallstelle absichern. Dann kann man in Ruhe alles tun, was notwendig ist. 13 / 55 In Verbindung mit der zunehmenden Belastung des Fahrpersonals taucht immer wieder der Begriff „Burnout-Syndrom“ auf. Welche Aussagen treffen hier zu? A) Die Arbeitsfähigkeit ist meist nicht mehr gegeben. B) Man fühlt sich völlig erschöpft, kraftlos und gestresst. C) Der Stress belastet kurzfristig und man ist stets nach einer Woche wieder einsatzfähig. D) Der Einsatzwille steigt an und man wünscht sich mehr Arbeit. E) Die innere Ruhe führt zu Übermüdung. 14 / 55 Welche Grundregel ist zur Ersten Hilfe bei Unfällen und Notfällen richtig? A) Es gibt keine allgemeine Grundregel. B) Nur ein Arzt darf Hilfe leisten. C) Ruhe bewahren und sich selbst sichern. D) Nur ein ausgebildeter Rettungssanitäter darf Erste Hilfe leisten. 15 / 55 Wie viel Alkohol baut der Körper im Durchschnitt ab? A) 0,15 Promille/Stunde B) 0,20 Promille/Stunde C) 0,05 Promille/Stunde D) 0,30 Promille/Stunde 16 / 55 Ein Fahrgast sagt: Wegen Ihrer Fahrweise ist er mit dem Kopf gegen die Seitenscheibe gefallen. Der Fahrgast hat eine Verletzung am Kopf. Wie verhalten Sie sich hier richtig? A) Sie rufen die Polizei und machen selbst eine Anzeige, weil der Mann lügt. B) Sie sprechen mit dem Fahrgast und überreden ihn, sich nicht zu beschweren. C) Sie glauben dem Fahrgast nicht. Sie wissen genau, dass Sie ruhig gefahren sind. D) Sie rufen die Polizei und suchen schon einmal Zeugen. 17 / 55 Sie arbeiten abwechselnd in Tages- und Nachtschichten. Welche Folgen kann der häufige Wechsel für Sie haben? A) Sie werden nicht so schnell müde. B) Der Körper passt sich in den meisten Fällen vollständig an. C) Sie fühlen sich deutlich leistungsfähiger. D) Sie können Stoffwechsel-Störungen bekommen. 18 / 55 Ungeeignete Schuhe erhöhen das Unfallrisiko beim Fahren. Welche Schuhe dürfen Berufskraftfahrer deshalb beim Fahren nicht tragen? A) Arbeitsschuhe mit durchtrittsicherer Sohle B) Arbeitsschuhe der Klasse S 1 ohne durchtrittsichere Sohle C) Sandalen ohne Fersenriemen D) Sandalen mit Fersenriemen 19 / 55 Wie verändert sich der Fahr-Radius in einer Kurve mit eingelegter Differentialsperre? A) Er vergrößert sich. B) Er verkleinert sich. C) Er bleibt gleich. D) Eine Kurvenfahrt mit eingelegten Sperren ist nicht möglich. 20 / 55 Sicherheit: Ihr Linienbus hat eine gebrochene Antriebswelle. Sie können nicht von einer Bushaltestelle losfahren. Wie müssen Sie das Fahrzeug sichern? A) einschalten des Warnblinklichts B) sofort im Unternehmen anrufen und Sicherungsmaterial anfordern C) mindestens 2 Fahrgäste zur Sicherung des nachfolgenden Verkehrs einteilen D) Feststellbremse betätigen E) die Fahrzielanzeige auf "Werkstattfahrt" stellen 21 / 55 Bei welchen Beförderungen ist die Gefahr einer Überladung eines Fahrzeuges am größten? A) Fahrten zu Seebädern B) Kaffeefahrten/Ausflugsfahrten mit Senioren C) Fahrten in Wintersportgebiete D) Wochenend-Clubreisen 22 / 55 Welche Fahrbewegungen sind nach dem Abfahren von einer Haltestelle zu vermeiden? A) gleichzeitig stark beschleunigen und einlenken B) Eingliedern in den nachfolgenden Verkehr C) Wenden in eine andere Fahrtrichtung D) Beschleunigung wegen einer Lücke im nachfolgenden Verkehr 23 / 55 Aus welchem Dokument können Sie die zulässige Achslast Ihres Fahrzeuges entnehmen? A) Zulassungsbescheinigung Teil I B) Prüfprotokoll der Abgasuntersuchung C) Linienverkehrs-Genehmigung D) ASOR-Bescheinigung 24 / 55 Wie viele Feuerlöscher müssen in einem neuen Reise-Omnibus vorhanden sein? A) 2 Feuerlöscher bei mehr als 26 Fahrgastplätzen B) mindestens 1 Feuerlöscher, bei Doppelstockbussen 2 Feuerlöscher C) 2 Feuerlöscher unabhängig von der Anzahl an Fahrgastplätzen und der Bauart D) pro 10 Fahrgastplätze 1 Feuerlöscher 25 / 55 Wie viele betriebsbereite Feuerlöscher müssen in einem Kraftomnibus(KOM – kein Doppelstock) vorhanden sein? Welche Größe müssen die Feuerlöscher mindestens haben? A) Im innerstädtischen Linienverkehr müssen keine Feuerlöschervorhanden sein. B) mindestens 1 Feuerlöscher mit einem Füllgewicht von 10 kg C) mindestens 1 Feuerlöscher mit einem Füllgewicht von 6 kg D) Feuerlöscher beliebiger Größe in ausreichender Anzahl 26 / 55 Was sind gekennzeichnete Notausstiege im Bus? A) Notrutsche B) Notfenster C) Motorraumluke D) Nottüren E) Gepäckraum 27 / 55 Welche der Aussage trifft auf eine wirtschaftliche Fahrweise zu? A) Wenn man viel schaltet und bremst, dann reduziert man den Fahrzeugverschleiß und damit die Reparatur- und Wartungskosten. B) Mit einer wirtschaftlichen Fahrweise reduziert man den Kraftstoffverbrauch. C) Eine wirtschaftliche Fahrweise erhöht leicht den Reifenverschleiß im Anhängerbetrieb. D) Eine wirtschaftliche Fahrweise verlängert die Fahrzeiten. 28 / 55 Wieviel Meter fährt ein Kfz in einer Sekunde bei 100 km/h? A) 36 Meter B) 60 Meter C) 28 Meter D) 10 Meter 29 / 55 Sie fahren auf einer 3-spurigen Bundesautobahn. Alle Fahrgäste in Ihrem Reisebus sitzen. Welche/n Fahrstreifen dürfen Sie benutzen, wenn die Verkehrsdichte dies erlaubt? A) nur den mittleren Fahrstreifen B) nur die 2 rechten Fahrstreifen C) nur den rechten Fahrstreifen D) alle 3 Fahrstreifen 30 / 55 Ein Fahrer möchte sein Mobiltelefon nutzen. Er muss dazu das Telefon in die Hand nehmen und halten. Wann darf er das tun? A) Wenn das Kraftfahrzeug steht und der Motor ausgeschaltet ist. B) Wenn das Fahrzeug höchstens 25 km/h fährt. C) Wenn der Fahrer während der Fahrt die weitere Strecke erklärt bekommt, um keine Umwege zu fahren. D) Wenn der Fahrer während der Fahrt angerufen wird. 31 / 55 Die Türen des KOM öffnen nicht mehr auf Knopfdruck. Was können Sie tun, damit Fahrgäste aussteigen können? A) Ich fahre zur nächsten Werkstatt und hole dort Hilfe. B) Ich öffne die Tür mit dem Nothammer. C) Ich betätige den Nothahn und öffne dann per Hand. D) Ich melde den Vorfall der Polizei und bitte um Hilfe. 32 / 55 Sie sind Fahrer eines Reisebusses. Sie wollen eine Überladung des Fahrzeuges vermeiden. Was können Sie tun? A) Bord-Toilette rechtzeitig leeren B) Zurücklassen von Gepäck, wenn das zulässige Gesamtgewicht erreicht ist C) Zurücklassen von Fahrgästen, wenn das zulässige Gesamtgewicht erreicht ist D) einen Gepäck-Anhänger verwenden 33 / 55 Wie oft muss ein Feuerlöscher in Omnibussen durch Sachverständige überprüft werden? A) alle 12 Monate B) alle 6 Monate C) alle 18 Monate D) alle 24 Monate 34 / 55 Welche Aussagen über Türschließsysteme sind richtig? A) Der Fahrer muss die Schließkraft der Türen täglich neu einstellen. B) Die Schließkraft muss möglichst hoch sein. C) Die Schließkraft muss begrenzt sein, damit Fahrgäste nicht eingeklemmt werden können. D) Türen von Kraftomnibussen werden immer elektrisch betätigt. E) Der Fahrer hat die Funktion des Türschließsystems regelmäßig zu prüfen. 35 / 55 Wie viele Feuerlöscher müssen mindestens in Ihrem Bus (kein Doppelstockbus) sein? A) 2 Feuerlöscher B) 4 Feuerlöscher C) 3 Feuerlöscher D) 1 Feuerlöscher 36 / 55 Welche Aussage zur Überladung eines Omnibusses im Linienverkehr ist richtig? A) Linienbusse kann man nicht überladen, wenn man die Zahl der ausgewiesenen Sitz- und Stehplätze nicht überschreitet. B) Linienbusse kann man nicht überladen, auch nicht, wenn man die Zahl der ausgewiesenen Sitz- und Stehplätze überschreitet. C) Wenn das Fahrzeug zwischen Sportstätten und Schulen fährt, dann ist die Gefahr einer Überladung am größten. D) Wenn das Fahrzeug nach Fahrplan fährt, dann ist die Überladungs-Gefahr am größten. 37 / 55 Welcher Fahrstil ist nicht wirtschaftlich? A) wenn man mit motortechnisch guten Bedingungen fährt B) vorausschauend fahren C) Fahrzeug möglichst gleichmäßig in Schwung halten D) möglichst gleichmäßig mit Höchstdrehzahl fahren 38 / 55 Welchen Einfluss hat die Lage des Schwerpunktes auf das Fahrverhalten eines Kraftomnibusses (KOM)? A) Der Schwerpunkt hat keinen Einfl uss auf das Fahrverhalten. B) Beim Abbremsen neigt sich das Kraftfahrzeug nach hinten. C) Beim Anfahren neigt sich das Kraftfahrzeug nach vorn. D) Bei einem hoch liegenden Schwerpunkt wird die Kippkante desKraftfahrzeugs schneller erreicht. 39 / 55 Sie wollen mit dem Bus abbiegen. Welches Fahrverhalten ist falsch? A) Überstreichen von Gehwegen mit Teilen der Karosserie B) Überstreichen von Fahrstreifenbegrenzungen mit Teilen der Karosserie C) Überfahren von Gehwegen D) Überstreichen von Sperrflächen mit Teilen der Karosserie 40 / 55 Zur Erreichung der Klimaziele setzt die Politik auch auf die umweltfreundlichen Verkehrsmittel des so genannten „Umweltverbundes“. A) Omnibus, Eisenbahn, Flugzeug, Straßenbahn B) Carsharing, Omnibus, Taxi, Eisenbahn C) Fahrrad, eigener Pkw, Omnibus, Taxi D) Straßenbahn, Omnibus, eigener Pkw, Fahrrad 41 / 55 Welchen Fahrwiderstand kann man durch regelmäßige Wartung beeinflussen? A) Beschleunigungswiderstand B) Rollwiderstand C) Steigungswiderstand D) Bremswiderstand 42 / 55 Wie können Sie sich am besten vor schweren oder tödlichen Verletzungen bei einem Verkehrsunfall schützen? A) Regelmäßig an Unterweisungen zur Unfallverhütung teilnehmen. B) Bei jeder Fahrt anschnallen. C) Immer die Geschwindigkeitsbegrenzung einhalten. D) Immer einen Verbandkasten dabei haben. 43 / 55 Welches Fahrverhalten ist richtig beim Verlassen von Buscaps? A) den Blinker setzen, nachfolgenden Verkehr beachten; bei entsprechender Lücke in den Verkehr einordnen B) keinen Blinker setzen, da Busse Vorrang haben; bei entsprechender Lücke in den Verkehr einordnen C) keinen Blinker setzen, da die Abfahrt in gerader Fahrtrichtung erfolgt und Busse bei der Ausfahrt Vorrang haben D) Blinker setzen, schnittiges Ausfahren, um Fahrzeit einzusparen 44 / 55 Welche Sitzplätze sind bei einem Doppeldeckerbus zuerst zu besetzen? A) Sitzplätze im Oberdeck B) Die Reihenfolge der Besetzung ist egal. C) Sitzplätze gleichmäßig oben und unten besetzen. D) Sitzplätze im Unterdeck 45 / 55 Arbeitszeitgesetz: In Ausnahmefällen arbeitet ein Lagerarbeiter auch als Fahrer in der Güter- und Personenbeförderung. Der Lagerarbeiter hat in einer Woche 40 Stunden im Lager gearbeitet. Wie viele Stunden kann er in dieser Woche maximal als Fahrer arbeiten? A) 25 Stunden B) 20 Stunden C) 10 Stunden D) 5 Stunden 46 / 55 Lenk- und Ruhezeiten: Sie fahren 4 Stunden und 30 Minuten ohne Unterbrechung. Wie lange muss Ihre Pause danach mindestens sein? A) 30 Minuten B) 60 Minuten C) 45 Minuten D) 15 Minuten 47 / 55 Wie viele Stunden pro Woche im Durchschnitt darf der Fahrer arbeiten? Stunden Prüfen 48 / 55 Der Arbeitgeber genehmigt dem Fahrer eine Nebentätigkeit in der Werkstatt einer anderen Firma. Muss der Fahrer diese Arbeitszeit für den Arbeitgeber aufschreiben? A) Nein, das ist Privatsache. B) Nur wenn er keine Genehmigung vom Arbeitgeber hat. C) Nur wenn er zu lange Arbeitszeiten hat. D) Ja, er muss die Stunden aufschreiben und dem Arbeitgeber vorlegen. 49 / 55 Welche Aussage zur Ruhepause ist gemäß der Definition der EU-Sozialvorschriften richtig? A) Ruhepause ist jede Zeit, in der ein Fahrer frei über seine Zeit verfügen kann – ohne Unterbrechung. B) Ruhepause ist jede Zeit, in der ein Fahrer nicht fährt, sondern nur be- und entlädt. C) Ruhepause ist jeder Zeitraum, in dem ein Fahrer im Stau steht und nicht fährt. D) Ruhepause ist jede Zeit, in der ein Fahrer nicht fährt, sondern das Fahrzeug reinigt. 50 / 55 Um wie viele Stunden kann die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit für Fahrer maximal verlängert werden? Stunden: Prüfen 51 / 55 Sie wollen eine Beförderung mit einem Fahrzeug durchführen. Dieses Fahrzeug hat einen digitalen Fahrtenschreiber. Sie stellen fest, dass Ihre Fahrerkarte beschädigt ist. Was müssen Sie tun, damit Sie alle notwendigen Zeiten dokumentieren können? A) Ich muss am Anfang und Ende der Fahrt Ausdrucke machen und unterschreiben. B) Ich muss nichts weiter machen. C) Ich muss nur am Anfang der Fahrt Ausdrucke machen und unterschreiben. D) Ich muss nur am Ende der Fahrt Ausdrucke machen und unterschreiben. 52 / 55 Busunternehmen stehen untereinander im Wettbewerb um Liniengenehmigungen. Ein Fahrer kann mit seinem Verhalten dazu beitragen, dass sein Unternehmen wettbewerbsfähig ist. Was darf ein Fahrer dabei nicht tun? A) Auf seine Gesundheit achten und so die eigenen Fehlzeiten senken. B) Die Ruhezeiten nicht einhalten und so mehr Einsatztage leisten. C) Durch Kraftstoff sparende Fahrweise die Fahrzeugbetriebskosten senken. D) Vorschläge für eine bessere Linienplanung machen. 53 / 55 Ein Fehlverhalten des Fahrers kann zu einem Rechtsstreit führen. Welche Konsequenz kann dies neben den unmittelbaren Folgen für das Ansehen des Unternehmens haben? A) Ein Rechtsstreit ist so normal, dass er außerhalb des Gerichts niemanden interessiert. B) Ein Rechtsstreit ist eine gute Werbung: Neue Kunden werden auf das Unternehmen aufmerksam. C) Ein Rechtsstreit kann dem guten Ruf des Unternehmens schaden. Das Unternehmen kann Kunden verlieren. D) Ein Rechtsstreit führt zu Kosten, die das Unternehmen von der Steuer absetzen kann. Das ist ein Vorteil. 54 / 55 Sie fahren im Schülerverkehr und bekommen mit, wie sich hinten im Bus Schüler heftig streiten. Wie verhalten Sie sich jetzt richtig? A) Sofort anhalten und die streitenden Schüler aus dem Bus weisen. B) Anhalten, bei Bedarf nach hinten gehen und versuchen, den Streit zu schlichten. C) Den Schüler ermitteln, der den Streit angefangen hat, und von ihm ein erhöhtes Beförderungsentgelt verlangen. D) Eine Ansage über die Sprechanlage machen und die streitenden Schüler ermahnen. E) Sofort eine Gefahrbremsung machen, da die Sicherheit der übrigen Schüler gefährdet ist. 55 / 55 Welche zusätzlichen Aufgaben hat der Fahrer bei der Beförderung von Behinderten? A) keine Hilfestellungen erforderlich, weil Behinderte immer in Begleitung unterwegs sind B) den Rollstuhl immer im Gepäckraum verstauen C) nur Hilfestellung beim Einsteigen, weil erfahrungsgemäß der Ausstieg allein erfolgen kann D) Hilfestellung beim Ein- und Aussteigen, ggf. mehrfaches Ausrufen der Haltestellen E) vor der Abfahrt prüfen, ob gehbehinderte Fahrgäste einen Sitzplatz haben 0% Test neu starten Feedback senden